Unsere 5 Tipps für mehr Bewerbungen

Früher waren es meist die Tischlereien, die es übernommen haben, sich um die Bestattung eines verstorbenen Menschen zu kümmern. Das hat sich daraus ergeben, dass die den Sarg geschreinert haben. Behördengänge und Organisation einer Trauerfeier wurden eher von der Familie geregelt. In den letzten Jahrzehnten hat sich daraus ein Beruf entwickelt – Bestattungsfachkraft lautet die offizielle Bezeichnung dafür. Im Jahr 2003 haben sich die zuständigen Bundesministerien über ein einheitliches Ausbildungskonzept geeinigt. Dennoch flattern nicht einfach so zahlreiche Bewerbungen ein. Um die richtigen Azubis zu finden, kann man was tun. 

1. Regionale Kampagnen und Personalmessen nutzen 

In jeder Region Deutschlands suchen Unternehmen nach Azubis. Immer wichtiger werden Veranstaltungen wie Personalmessen, hier bei uns in Paderborn ist das z.B. die Personalmesse „Traumjob“. Nutzen Sie solche Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Teilnahme an einer Messe ist die eine Gelegenheit dazu. Besondere Momente ergeben sich mit Darbietungen. Mit einem Vortrag über das eigene Unternehmen können Sie vorzüglich positiv in Erscheinung treten. Mit Auftritten haben Sie die Gelegenheit, das Geschäft mit dem Tod und den Beruf des Bestatters in das richtige Licht zu rücken. Nur die wenigsten wissen, wie umfangreich wirklich das Aufgabengebiet eines Bestatter ist. Erläutern Sie ihren Beruf mit ein bisschen Witz und Humor – das wird in den Köpfen bleiben! 

2. Feedback von Praktikanten und Azubis veröffentlichen 

Richten Sie auf Ihrer Unternehmenswebseite einen Bereich/ eine Karriereseite ein. Dort können Sie regelmäßig Feedback von Praktikanten und Azubis veröffentlichen. Sehr gut kommen Videos an, in denen die Mitarbeiter zu Wort kommen. Interessierte können sich so einen guten ersten Eindruck vom Team und dem Betriebsklima machen. Häufig halten ehemalige Praktikanten kleine Vorträge in ihren Schulen über ihre Arbeitserfahrungen. Auch das kann eine sehr gute indirekte Werbung für neue Azubis sein. Deshalb: Lassen Sie Ihre Praktikanten und Azubis für Sie sprechen! 

3. Soziale Medien nutzen 

Seien Sie da, wo sich junge Menschen aufhalten. Das ist zum Beispiel Instagram. Facebook ist bei jungen Leuten out. Da erreicht man vielleicht noch die Eltern. Facebook für Ihre Werbung ist perfekt, um Azubis zu finden aber nicht so geeignet. Das schaffen Sie eher auf Instagram. Zielgruppenorientierte Werbung ist die Devise. Auf Instagram können Sie Bilder und Videos rund um den Bestatterberuf posten. Achten Sie darauf, dass es außergewöhnliche Sachen sind, die wiederum Aufmerksamkeit erregen. Machen Sie auch hier aufmerksam auf Veranstaltungen wie die Personalmesse. Doch eines sollte klar sein: Es wird sich niemand direkt über Instagram bewerben, doch die Imagepflege über einen Account ist nicht zu unterschätzen. 

4. Perspektiven bieten 

Ziel sollte sein, junge Fachkräfte langfristig ans Unternehmen zu binden. Schon bei Ausbildungsgesprächen sollte klar werden, welche Themen den Azubi besonders interessieren, wo seine Talente liegen und in welchem Bereich er einen Schwerpunkt setzen möchte. Das kann zum Beispiel die Betreuung der Angehörigen sein oder die Organisation einer Trauerfeier oder auch die (für manch einen lästigen) Behördengänge erledigen.

Klare Vorteile dabei sind: die jungen Leute sind hochmotiviert bei der Arbeit und zudem gibt es eine hohe Jobsicherheit sowohl für den Azubi wie auch für Ihr Unternehmen. 

5. Langfristig planen 

Das Anwerben von Azubis sollte man als permanenten Prozess sehen. Fängt man erst an zu suchen, wenn man Leute braucht, ist es eigentlich schon zu spät. Suchen Sie über Jahre konstant den Kontakt zu Jugendlichen, bewerben Sie den Beruf des Bestatters und Ihr Unternehmen da, wo die jungen Leute es wahrnehmen und lassen Sie Positives von der Zusammenarbeit mit Schulen und Praktikanten berichten.